Wer in Sach­sen seine beru­flichen Kom­pe­ten­zen verbessen will, kann sich dies vom Freis­taat fördern lassen. Hier­für gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Beschäftigte, Auszu­bildende und Berufs­fach­schüler etc. beantra­gen den „Weit­er­bil­dungss­check – indi­vidu­ell“. Hier­bei wer­den bis zu 80 Prozent der Kosten für eine indi­vidu­ell berufs­be­zo­gene Weit­er­bil­dung durch einen Zuschuss gefördert.
  2. Unternehmer bzw. Selb­st­ständi­ge sowie Beschäftigte, Auszu­bildende, dual Studierende, Werk­stu­den­ten und Prak­tikan­ten, etc. kön­nen für eine betrieblich notwendi­ge Bil­dungsak­tiv­ität eine Förderung über den „Weit­er­bil­dungss­check – betrieblich“ Dabei wer­den in der Regel 50 Prozent der Weit­er­bil­dungskosten durch einen Zuschuss gefördert.

Einführung einer Pauschalfinanzierung

Bish­er mussten Nach­weise in Form von bezahlten Rech­nun­gen an die Säch­sis­che Auf­baubank (SAB) über­mit­telt wer­den — dies ent­fällt ab dem 2. August 2018. Anhand des Weit­er­bil­dungsange­bots wird ein indi­vidu­eller Pauschal­satz fest­gelegt, der nach Absolvieren der Weit­er­bil­dungs­maß­nahme aus­gezahlt wird. Der Nach­weis über bezahlte Rech­nun­gen gegenüber der SAB ent­fällt somit.

Grund­sät­zlich gilt: Das Weit­er­bil­dungsange­bot ist frei wählbar. Erst ab Weit­er­bil­dungskosten über 2.600 EUR sind drei ver­gle­ich­bare Ange­bote einzureichen.

Erleichterung für KMUs

Eine Erle­ichterung gibt es zudem für Kleine und Mit­tlere Unternehmen: Der Erfas­sungsaufwand beim Nach­weis der erfol­gre­ichen Umset­zung der Weit­er­bil­dung wird ab jet­zt deut­lich geringer.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Weit­er­bil­dungscheck find­en Sie hier: