Start der Bewerbungsphase am 15. Juni 2020!

Vom 15. Juni bis 30. Sep­tem­ber 2020 sind Designer­in­nen und Design­er sowie Unternehmerin­nen und Unternehmer ein­ge­laden, sich für den mit ins­ge­samt 50.000 Euro dotierten Säch­sis­chen Staat­spreis für Design 2020 zu bewerben.

In diesem Jahr, dem Jahr der Coro­na-Pan­demie, wird der Wet­tbe­werb ein Beson­der­er. Im Fokus des Staat­spreis­es ste­ht nicht allein die Design­wirtschaft. Durch das Aufzeigen der Leis­tungs­fähigkeit von Design sollen ins­beson­dere kleine und mit­tlere Unternehmen auf den Wet­tbe­werb­s­fak­tor „Design“ aufmerk­sam gemacht und angeregt wer­den, diesen Fak­tor rechtzeit­ig in ihre Entwick­lung­sprozesse zu inte­gri­eren. DENN: Designkom­pe­tenz unter­stützt in vie­len Bere­ichen tech­nis­che und nicht-tech­nis­che Inno­va­tio­nen. Design trägt dazu bei, die Wet­tbe­werb­s­fähigkeit säch­sis­ch­er Unternehmen zu sta­bil­isieren, beispiel­sweise durch von Design angestoßene Cross-Inno­va­tio­nen. Indus­trie und Handw­erk sind wichtige Nach­frager und Part­ner für die säch­sis­che Design­wirtschaft. UND: Design hat auch soziale Ver­ant­wor­tung. Aus diesen Grün­den wird der Design­preis 2020 – trotz der Coro­na-Krise – ausgelobt.

Mehr dazu kann man im zuge­höri­gen Auf­tak­t­film erfahren. Erst­ma­lig ist der Wet­tbe­werb­sprozess geprägt von dig­i­tal-virtuellen Präsen­ta­tio­nen sowie ein­er dig­i­tal­en Jur­yarbeit und Leis­tungss­chau. Der Kurz­film gibt die Botschaften der Coro­na bed­ingt abge­sagten Auf­tak­tver­anstal­tung wieder. Gemein­sam mit Jurymit­gliedern, Part­nern des Staat­spreis­es und Fach­ex­perten disku­tiert Staatsmin­is­ter Mar­tin Dulig die Her­aus­forderun­gen von Design im heuti­gen Zeital­ter und die Beson­der­heit­en des Säch­sis­chen Staat­spreis­es für Design 2020.

Die neue Edi­tion des Staat­spreis­es ver­fol­gt ein zen­trales Anliegen: Nach­haltigkeit durch Design und Ver­ant­wor­tung für die Zukun­ft. Im Fokus ste­ht Design als Mit­tler zwis­chen Men­sch und Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt — ökol­o­gisch, ökonomisch und sozial. Gesucht wer­den zukun­ftsweisende, einzi­gar­tige, interkul­turell sen­si­ble, gen­derg­erechte, klare, ver­ständliche und funk­tionale Design­lö­sun­gen in den Wettbewerbskategorien:

  • Kat­e­gorie 1: Pro­duk­t­de­sign im Industriegüterbereich,
  • Kat­e­gorie 2: Pro­duk­t­de­sign im Konsumgüterbereich,
  • Kat­e­gorie 3: Kommunikationsdesign,
  • Kat­e­gorie 4: Design im Handw­erk, Nach­wuchs­de­sign und
  • Son­der­preis „Design macht Arbeitss­chutz attraktiv“.

Einzi­gar­tig in Deutsch­land ist der Son­der­preis „Design macht Arbeitss­chutz attrak­tiv“. Erst­ma­lig wer­den Designs im Arbeitss­chutz als Motor für gute und gesunde Arbeit prämiert. Design im Arbeitss­chutz kann her­vor­ra­gende Rah­menbe­din­gun­gen für sichere Arbeit bieten. Als Anre­gung zur Gestal­tung eines für Unternehmen attrak­tiv­en Arbeitss­chutzes in Sach­sen wer­den bun­desweite Ein­re­ichun­gen in allen arbeitss­chutzrel­e­van­ten Bere­ichen gesucht. Das Spek­trum an Design­leis­tun­gen ist hier sehr bre­it. Es reicht von tech­nis­chen Tex­tilien, per­sön­lichen Schutzaus­rüs­tun­gen, Arbeit­sklei­dung, Arbeit­splatzgestal­tung über ergonomis­che Büroausstat­tun­gen und andere Arbeitsmit­tel bis hin zu Schutzvor­rich­tun­gen im Bere­ich Indus­triedesign. Gesucht wer­den außer­dem kreative Kam­pag­nen aus dem Bere­ich Kom­mu­nika­tions­de­sign, die z. B. zu speziellen Arbeitss­chutzthe­men aufk­lären oder auf Gefahren am Arbeit­splatz hinweisen.

Die Teil­nahme am Säch­sis­chen Staat­spreis für Design ist gebührenfrei.
In den Kat­e­gorien 1 bis 4 sind auss­chließlich säch­sis­che Designs zuge­lassen. Der schöpferische Akt des Designs muss seinen Ursprung über­wiegend im Freis­taat Sach­sen haben, das wirtschaftliche/berufliche Tätigkeits­feld von Auftraggeber*in bzw. Her­steller kann weltweit verortet sein. Nachwuchsdesigner*innen bewer­ben sich mit mark­t­fähi­gen Designs, Gestal­tungsen­twür­fen oder Pro­to­typen in den Kat­e­gorien 1 bis 4.

Für den Son­der­preis sind Design­leis­tun­gen aus dem gesamten Bun­des­ge­bi­et zuge­lassen, um die Besten in diesem Bere­ich nach Sach­sen zu holen.

Die mit elf hochkaräti­gen Per­sön­lichkeit­en beset­zte Jury des Design­preis­es bew­ertet alle zuge­lasse­nen Ein­re­ichun­gen in einem zweistu­fi­gen Juryverfahren.
In die Jury wur­den berufen:

  • Prof. em. Dr. Uta Bran­des, Geschäfts­führerin Beratungsagen­tur Be design
  • Björn-Hen­drik Duphorn, Vizepräsi­dent Unternehmerver­band Sach­sen e.V., Geschäfts­führer Messe­pro­jekt GmbH und INUMA GmbH
  • Thomas Geisler, Staatliche Kun­st­samm­lun­gen Dres­den, Direk­tor Kun­st­gewerbe­mu­se­um Schloss Pillnitz
  • Steve Hauswald, Leipzig School of Design, Geschäftsleitung
  • Prof. Fons Hick­mann, Kom­mu­nika­tions­de­sign­er und Pro­fes­sor für Visuelle Kom­mu­nika­tion, Uni­ver­sität der Kün­ste Berlin
  • Prof. Katrin Hinz, Dekanin im Fach­bere­ich Gestal­tung und Kul­tur, Hochschule für Tech­nik und Wirtschaft Berlin
  • Johannes Hünig, Design-Journalist
  • Bar­bara Preißn­er, Deutsches Patent und Marke­namt, Lei­t­erin der Haupt­abteilung Marken und Designs
  • Prof. Jacob Stro­bel, Dekan der Fakultät für Ange­wandte Kun­st Schnee­berg, West­säch­sis­che Hochschule Zwickau

und als bera­tende Jurymit­glieder für den Sonderpreis:

  • Dr. Frank Dit­trich, TU Chem­nitz, Leit­er des Kom­pe­tenzzen­trums Usabil­i­ty für den Mit­tel­stand der Pro­fes­sur Arbeitswis­senschaft und Innovationsmanagement
  • Nicole Gottschalk, QUA­Si-Gottschalk, Sicher­heits­fachkraft, Strahlen­schutz- und Stör­fall­beauf­tragte, Umwelt‑, Energie‑, Qualitätsmanagementbeauftragte.

Die Nominierten für den Säch­sis­chen Staat­spreis für Design 2020 wer­den dies­mal in dig­i­tal­en Jurysitzun­gen aus­gewählt. Die Jury entschei­det in einem zweistu­fi­gen nichtöf­fentlichen Auswahlver­fahren über die Nominierungen.

Im Jan­u­ar 2021 wird der dig­i­tale Abstim­mung­sprozess der Jury abgeschlossen. Alle zum Wet­tbe­werb zuge­lasse­nen Design­leis­tun­gen sind dann als dig­i­tal bege­hbare Leis­tungss­chau öffentlich zu bestaunen.

Die feier­liche Preisver­lei­hung find­et im März/April 2021 statt. Beglei­t­end zur Preisver­lei­hung wer­den alle Preisträger*innen und Nominierten in der Wan­der­ausstel­lung „Säch­sis­ch­er Staat­spreis für Design 2020“ präsen­tiert. Diese Ausstel­lung wird voraus­sichtlich in der Zeit von April bis Dezem­ber 2021 inner­halb und außer­halb des Freis­taates Sach­sen gezeigt. Die Ausstel­lungsrei­he bietet den Preisträger*innen und Nominierten nicht nur die Gele­gen­heit, ihre prämierten Leis­tun­gen einem großen Inter­essen­tenkreis zu präsen­tieren, son­dern auch zum Net­zw­erken, zur Kom­mu­nika­tion mit Fachbe­such­ern und zum branchenüber­greifend­en Aus­tausch. Im Kat­a­log zum Säch­sis­chen Staat­spreis für Design 2020 wer­den die Preisträger*innen und Nominierten sowie deren Ein­re­ichun­gen detail­liert dargestellt.

Nähere Infor­ma­tio­nen zu den Teil­nah­mebe­din­gun­gen.

Rück­fra­gen zu Ihrer Bewer­bung beant­wortet Ihnen das Team des Staat­spreis­es für Design (E‑Mail an designpreis2020@smwa.sachsen.de oder mobile Hot­line unter 0176–38139803).

Weit­ere Infos unter:

www.designpreis.sachsen.de und bei Face­book: @Staatspreis.Design
Bewerber*innen ste­ht die Online-Bewer­bungsplat­tform vom 15. Juni bis 30. Sep­tem­ber 2020 offen.