Die Musik­szene in Sach­sen ist eine der bedeu­tend­sten kün­st­lerischen und kul­turellen Sparten im Freis­taat. Sie hat eine weitre­ichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeu­tung für unser Land. Musikalis­che Ange­bote sind attrak­tiv für Men­schen jeglichen Alters und wirken als Anker für den ländlichen Raum, beson­ders in Zeit­en des demographis­chen Wan­dels. Sie fördern den Touris­mus und werten unsere Städte und Gemein­den für Rück­kehrer und Zuzüge unge­mein auf. Dabei ist die säch­sis­che Musik­szene mit ihren Ange­bot hochin­no­v­a­tiv, kün­st­lerisch wertvoll und Vor­re­it­er bei der Schaf­fung dig­i­taler Ange­bote. Dies trägt nicht zulet­zt zu ein­er pos­i­tiv­en Wahrnehmung des Freis­taats weit über dessen gren­zen hin­aus bei. Die beson­dere Bedeu­tung der Musik als Quer­schnitts­bere­ich zu anderen Kul­tursparten und gesellschaftlichen The­men, wie Bil­dung, Teil­habe und wirtschaftlich­es Wach­s­tum, wird auch im Koali­tionsver­trag anerkan­nt, wenn es darin heißt:

„Die Vielzahl von auf­streben­den Bands und Einzelkün­st­lerin­nen und ‑kün­stlern der säch­sis­chen Musik­szene im Bere­ich Rock, Pop, Jazz und Elek­tro hat ein großes Poten­zial für kul­turelle Vielfalt und wirtschaftlich­es Wach­s­tum. Um die Wahrnehmung, Pro­fes­sion­al­isierung und struk­turellen Rah­menbe­din­gun­gen der Szene zu verbessern, streben wir eine bessere organ­isatorische Unter­stützung an.“

Auf­grund der Coro­na-Krise und der damit ver­bun­de­nen notwendi­gen Maß­nah­men ist das Musik­land Sach­sen jedoch exis­ten­ziell bedro­ht. Die Sit­u­a­tion führt ohne entsprechen­des Gegen­s­teuern zu einem Kahlschlag für den Musik­bere­ich in ungeah­n­tem Aus­maß – und dies auf unab­se­hbare Zeit.

Die fol­gen­den Akteure der säch­sis­chen Musik­szene haben daher gemein­sam einen Not­fallplan erar­beit­et, mit dem auf die aktuellen Auswirkun­gen reagiert wer­den muss, um das Schlimm­ste zu verhindern.

Ini­tia­torIn­nen:

und wir, der Lan­desver­band der Kul­tur- und Kreativwirtschaft Sach­sen e.V., mit seinen Mit­gliedern in Chem­nitz, Leipzig, Dres­den und der Lausitz, welch­er die fol­gen­den bei­den Doku­mente am 15.05.20 an das Säch­sis­che Staatsmin­is­teri­um für Wis­senschaft, Kul­tur und Touris­mus, z.H. Staatsmin­is­terin Bar­bara Klep­sch über­sandt hat.

Not­fallplan für die Säch­sis­che Musik­szene: Down­load

Posi­tion­spa­pi­er der Säch­sis­chen Club­szene: Down­load — Dieses ermöglicht einen tief­er­en Ein­blick in die aktuelle Sit­u­a­tion der Klubs und Live­musik­spiel­stät­ten im Freis­taat. Ini­tia­torIn­nen hier sind: Live Komm­bi­nat, Hand in Hand, Klub­netz Dresden

Unter­stützt wurde dies durch den Lan­desver­band Soziokul­tur Sach­sen.