In den let­zten Tagen wurde die „Säch­sis­che Erk­lärung der Vie­len“ veröf­fentlicht. Sie rei­ht sich ein in eine lange Liste ver­gle­ich­bar­er Erk­lärun­gen, mit der sich Kul­turschaf­fende für den Schutz demokratis­ch­er Werte und Grun­drechte wie der Meinungs‑, Kun­st- und Presse­frei­heit, der Reli­gions­frei­heit sowie des Rechts auf Asyl stark machen.

Der Leipziger Kul­tur­rat spricht sich für eine Auseinan­der­set­zung mit den Inhal­ten dieser Erk­lärung aus und emp­fiehlt den Leipziger Kul­turein­rich­tun­gen, dafür das Gespräch sowohl mit dem Pub­likum als auch mit den eige­nen Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern zu suchen. Weit­er­hin regt der Leipziger Kul­tur­rat an, die eige­nen Leit­bilder in den Kun­st- und Kul­turein­rich­tun­gen zu prüfen und im Team zu disku­tieren, welche Hal­tun­gen und Werte im All­t­ag der jew­eili­gen Ein­rich­tun­gen gelebt und nach außen vertreten wer­den sollen.

Der Kul­tur­rat der Stadt Leipzig hat die Auf­gabe die Ver­wal­tung bei kul­tur­poli­tis­chen Schw­er­punk­t­set­zung und der Entwick­lung kul­tur­poli­tis­ch­er Strate­gien zu berat­en. Er soll den Aus­tausch und die Inter­ak­tion zwis­chen Poli­tik, Ver­wal­tung und Akteursvielfalt befördern, Ver­wal­tung­shan­deln nachvol­lziehbar machen und The­men aktiv auf die Agen­da set­zen. Er wurde am 26.10.2016 durch Beschluss des Leipziger Stad­trates ins Leben gerufen.

Leipzig, 30.04.2019
Medi­enkon­takt Geschäftsstelle Leipziger Kul­tur­rat: