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Gemeinsam kreativen Unternehmensgeist fördern

5. März 2018

Vier Partner bündeln ihre Kompetenzen, um Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland und international zu unterstützen und miteinander zu vernetzen:
Das PCI – Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, das sich 2016 gründete und der Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland e.V. (Kreative Deutschland) sind ideale Partner für das Goethe-Institut und das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) in der Weiterentwicklung ihres gemeinsamen Cultural Entrepreneurship Hub Projekts, welches vom Auswärtigen Amt gefördert wird.

Das Projekt – Cultural Entrepreneurship Hubs

Griechenland, Indonesien und Südafrika: Zusammen mit dem Strascheg Center for Entrepreneurship unterstützt das Goethe-Institut seit 2016 den Aufbau von lokalen Cultural Entrepreneurship Hubs in Thessaloniki, Jakarta und Johannesburg. Die Cultural Entrepreneurship Hubs des Goethe-Instituts sind Anlaufstellen für Akteure der lokalen Kultur- und Kreativwirtschaftsszenen. Sie dienen als Sammelknoten für Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln von kleineren Kulturunternehmen, sodass Synergien besser genutzt und Start-up-Ideen zur Marktreife geführt werden können. Die Cultural Entrepreneurship Hubs vermitteln Kulturschaffenden unternehmerisches Know- How und vernetzen sie mit der Kreativwirtschaftsszene in Deutschland. Durch dieses Weiterbildungsangebot ermöglicht das Goethe-Institut den freien Zugang zu Wissen und Qualifizierung im Kultur- und Kreativwirtschaftsbereich und schafft sowohl regionale als auch globale Netzwerke für Kulturschaffende und Akteure aus der Kreativindustrie.

Die Partner

Das Goethe-Institut ist seit über 60 Jahren als Kulturmittler weltweit tätig und hat im Bereich des internationalen Kulturaustauschs viele Erfahrungswerte. Das SCE als erfolgreiches Entrepreneurship Center der Hochschule München bringt die Ausbildungs- und Gründungs-Kompetenzen ein. Das PCI – Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen und der Bundesverband Kreative Deutschland sind Experten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland und Partner für Entwicklung und politischen Diskurs. Sie kennen die vorhandenen Förderstrukturen und bringen vor allem starke Netzwerke ein. In Zukunft sollen nun gemeinsam Programme und Formate zur Vernetzung der Akteure in Deutschland und den beteiligten Ländern entwickelt, tragfähige kreativwirtschaftliche Strukturen an den Standorten aufgebaut und der Wissens- und Ideentransfer unterstützt werden.

Egbert Rühl (Geschäftsführer Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH) und Jürgen Enninger (Leiter Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) sind Sprecher des PCI – Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Sie sind sich einig:

„Für die Akteure der Kreativwirtschaft stellt es eine große Herausforderung dar, neue Märkte und Partnerschaften im Ausland zu erschließen. Dass mit der jetzt vereinbarten Zusammenarbeit ein erster Schritt getan ist, das Netzwerk der Cultural Entrepreneurship Hubs und der Goethe-Institute für diese Herausforderungen zu sensibilisieren, freut uns sehr.“

Christian Rost (Vorstandsmitglied Kreative Deutschland e.V.) spricht für den Branchenverband der Kreativschaffenden (Kreative Deutschland):
„Der Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland freut sich sehr über die zustande gekommene Zusammenarbeit. Sie hilft, mit vereinten Kräften die Außendarstellung einer der innovativsten und zukunftsträchtigsten Branchen Deutschlands zu verbessern und mit den Partnern gemeinsam auch andernorts Entwicklungen anzustoßen.“

Dr. Johann-Jakob Wulf, Projektleiter der Cultural Entrepreneurship Hubs am Goethe-Institut und Strascheg Center for Entrepreneurship, betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit für die Nachhaltigkeit des Projekts:
„Wir ermöglichen Kunst- und Kulturorganisationen unternehmerischer zu handeln, um eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Wir tun dies durch ein globales Netzwerk von Hubs, in denen lokale Kreative Kultur und Wirtschaft vorantreiben. Mit der Zusammenarbeit der deutschen und internationalen Kultur- und Kreativwirtschaftsszenen im Cultural Entrepreneurship Hub Projekt wird jetzt ein tragfähiges internationales Netzwerk aufgebaut, das Kreativen aus aller Welt eine Möglichkeit bietet, sich mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung zu internationalisieren. In dieser Form ist das weltweit einmalig.“

Hintergrund
Der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. ist Gründungsmitglied von Kreative Deutschland.
Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca
2018-03-14T21:34:05+00:00 6. März 2018|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Gemeinsam kreativen Unternehmensgeist fördern